So wird Ihr Auto winterfit!

Vorbereitung ist alles. Gerade auch im Winter.

15.10.2018

Damit Sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen, haben wir die wichtigsten Tipps für Autofahrer zusammengetragen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Auto auf den Winter vorbereiten und winterfit machen.

In Deutschland gilt die „situative Winterreifenpflicht“. Das heißt: Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist das Fahren auf Sommerreifen verboten. Wer sich daran nicht hält, dem drohen hohen Bußgelder.

Die Anforderungen an Winterreifen und ihre Kennzeichnung haben sich 2017 geändert. Als wintertauglich gelten mittlerweile nur noch solche Reifen, die mit dem Alpine-Symbol (ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke) versehen sind. Eine M+S-Kennzeichnung reicht bei neuen Reifen also nicht mehr aus. Bis zum 30. September 2024 gelten Reifen mit M+S Kennzeichnung allerdings noch als wintertauglich, wenn sie bis zum 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind.

Immer ein guter Tipp: Für den Reifenwechsel in die Werkstatt

Wer seine Reifen beim Profi in der Werkstatt wechseln lässt, profitiert gleich von mehreren Vorteilen. So ist sichergestellt, dass ihre Reifen fachgerecht gewechselt werden. Außerdem bieten die meisten Werkstätten auch einen Lagerungsservice an, sodass die Sommerreifen nicht im eigenen Keller oder der eigenen Garage gelagert werden müssen.

Und für Autos, die mit Reifendruckkontrollsensoren (RDKS) ausgestattet sind, empfiehlt sich sowieso der Besuch in der KFZ-Werkstatt. Denn bei vielen RDKS-Systemen müssen bei einem Reifenwechsel immer auch die Sensoren überprüft werden, um die störungsfreie Kommunikation zwischen Sensor und RDKS-Empfänger sicherzustellen.

Frostschutz für die Scheibenwaschanlage nicht vergessen

Im Winter ein Klassiker: Der hartnäckige Mix aus Streusalz und Straßendreck, vor allem auf Autobahnen, der sich gerne auch auf der Windschutzscheibe niederlässt. Autofahrer sollten deshalb für eine angemessen gefüllte Scheibenwaschanlage sorgen, die zudem auch mit Frostschutzmittel gefüllt ist. Bei besonders niedrigen Temperaturen geht sonst nämlich sonst gar nichts mehr.

Frostschutzmittel für die Kühlflüssigkeit

Niedrige Temperaturen können Frostschäden am Kühler nach sich ziehen. Ein geeignetes Frostschutzmittel hilft hier. Der Frostschutz in der Kühlflüssigkeit sollte für mindestens minus 25 Grad ausgelegt sein.

Eiskratzer dabei?

Ein kleines Guckloch in der Windschutzscheibe reicht bei vereisten Scheiben nicht aus, um sicher durch den Verkehr zu kommen. Ins Handschuhfach oder in den Kofferraum gehört deshalb mindestens ein Eiskratzer. Noch besser ist es, abends eine Abdeckfolie auf die Scheibe(n) zu legen, die das Zufrieren verhindert. Aber bitte kein dünnes Papier nehmen, denn das kann kleben bleiben… Und weil innen auch die Windschutzscheibe schnell beschlagen kann, sollten Sie auf ein Antibeschlagtuch oder einen Scheibenschwamm nicht verzichten.

Ladezustand der Batterie prüfen lassen

Wer das Risiko mit dem Auto morgens liegenzubleiben minimieren will, sollte vor dem Wintereinbruch den Ladezustand der Batterie prüfen lassen. Denn im Winter erfordern Kälte und Dunkelheit einen deutlich höheren Strombedarf als im Sommer. Der ADAC führt in seinen Pannenstatistiken im Winter nicht ohne Grund regelmäßig defekte Batterien ganz oben. Deshalb sollten Autofahrer bestenfalls auch immer ein Starthilfekabel für den Notfall an Bord haben.

Lichtcheck machen lassen!

Gerade in der dunklen Jahreszeit müssen sich Autofahrer auf die Beleuchtung verlassen können. Lassen Sie deshalb den kostenlosen* Lichtcheck bei Ihrem ad AUTO DIENST Partner durchführen!

*Zzgl. Material- und Zusatzarbeiten. Und nur bei teilnehmenden ad AUTO DIENST-Betrieben.