Urlaubscheck

Entspannt und sicher mit dem Auto in den Sommerurlaub

05.07.2018

Das Auto ist auch in diesem Sommer neben dem Flugzeug das beliebteste Verkehrsmittel für die Reise in den Urlaub. Kein Wunder: Mit keinem anderen Verkehrsmittel sind Urlauber so flexibel wie mit dem eigenen PKW. Damit der Urlaub entspannt startet, sollten Autofahrer allerdings den ein oder anderen Tipp beherzigen. Wir haben die besten Urlaubs-Tipps für Sie gesammelt!

Technisch alles in Ordnung?

Um keine bösen Überraschungen oder gar Pannen zu erleben, sollten Sie zumindest die folgenden Punkte checken:

  • Funktioniert die Fahrzeugbeleuchtung Ihres Autos einwandfrei? Bei hoher Beladung kann es sein, dass die Scheinwerfereinstellung geändert werden muss.
  • Prüfen Sie den Luftdruck Ihrer Reifen. Wichtig: Wenn Ihr Auto stark beladen ist, muss der Luftdruck erhöht werden. Den idealen Luftdruck geben die meisten Autohersteller in der Bedienungsanleitung, im Tankdeckel und/oder im Einstieg an der Fahrertür an.
  • Sind die Reifen in Ordnung? Haben alle Reifen eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern?
  • Prüfen Sie die Stände von Motoröl, Scheibenreinigungsanlage und Kühlmittel. Füllen Sie bei Bedarf nach.
  • Führen Sie zumindest eine Sichtprüfung der Bremsen durch: Sind Bremsscheibe und Bremsbeläge noch in Ordnung oder müssen Sie ausgetauscht werden?

Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt in der KFZ-Werkstatt des Vertrauens auch Stoßdämpfer, Bremsen, Lenkung, Radlager und Spur überprüfen. Wer vermeiden möchte, dass die Klimaanlange ausgerechnet im Sommerurlaub streikt, sollte den Klima-Check durchführen lassen. Denn Innenraum-Temperaturen von über 60° sind in den Sommermonaten keine Seltenheit.

Große Kunst: Das Auto richtig beladen

Wer sich großen Stress ersparen möchte, sollte das Auto nicht erst kurz vor der Abreise packen.  Alle schweren und großen Gepäckstücke gehören in den Kofferraum. Generell gilt: Schwere Gepäckstücke nach unten, leichte nach oben. Wer es besonders gut machen möchte, fixiert sein Gepäck mit einem Netz oder einer Decke und mit Spanngurten Verstauen Sie keine kantigen, schweren oder gefährlichen Gepäckstücke im Innenraum. Bei starken Brems- oder Ausweichmanövern können diese zu regelrechten Geschossen werden. Bei der Verwendung von Dachboxen sollten Sie darauf achten, dass die Zuladung und die zulässige Dachlast nicht überschritten werden. Das Gepäck in der Dachbox sollte mit Spanngurten vor dem Verrutschen gesichert werden.

Mit Kindern reisen

Mit Kindern zu verreisen, ist wunderbar – kann bei der An- und Abreise allerdings durchaus anstrengend werden. Die meisten Kinder möchten einfach nicht lange (still-)sitzen und langweilen sich schnell. Wer will es ihnen verdenken? Um den Kindern die oftmals lange Reise im Auto so angenehm wie möglich zu machen, sollten Sie in Erwägung ziehen, in der Nacht zu fahren. Denn Kinderschlaf ist bei Reisen mit dem Auto der beste Freund von Mama und Papa.

Ansonsten helfen Hörspiele und Spielzeug, um keine größere Langweile aufkommen zu lassen. Für ältere Kinder können sich außerdem Tablet-PCs mit passenden Filmen oder Spielen eignen. Auch Süßigkeiten oder gesündere Snacks wie zum Beispiel Obst können eine lange Reise angenehm auflockern. Und die ein oder andere Pause, bestenfalls an einem Rastplatz mit Spielplatz, können oftmals auch wahre Wunder bewirken. Und Pausen sind natürlich auch für die Eltern eine gelungene Auflockerung.

Mit den Verkehrsregeln im Urlaubsland vertraut machen

Um nicht von hohen Bußgeldern überrascht zu werden, sollten Sie sich frühzeitig mit den Verkehrsregeln in Ihrem Urlaubsland vertraut machen. In den verschiedenen Ländern gelten nicht nur unterschiedliche Geschwindigkeitslimits. Verkehrsverstöße werden auch unterschiedlich – und teilweise deutlich empfindlicher als in Deutschland - geahndet. Wer etwa in Norwegen das Tempolimit um 20 km/h überschreitet, muss mindestens 375 Euro bezahlen, in Italien werden 170 Euro fällig. Für einen vergleichbaren Verstoß muss in Deutschland nur 35 Euro Strafe gezahlt werden. Auch Falschparken oder Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung werden im Ausland härter bestraft. Wer mit dem Handy am Steuer telefoniert, zahlt in Italien 160 Euro Bußgeld, in den Niederlanden gar 230 Euro.